Schokoladenmädchen
Ich stehe nun schon viele Jahre als Schokoladenmädchen auf dem Dresdner Neumarkt. Erst an der Baustelle und dann vor der vollendeten Dresdner Frauenkirche.

Es fasziniert mich immer noch, wie sich aus einem Traum weniger Menschen, die Frauenkirche wieder aufzubauen, die Ideen zur Verwirklichung entwickelten. Wie es die Verfechter dieser Ideen durch ihre Begeisterung und ihr Durchhaltevermögen schafften, weltweit die Seelen und Herzen zu berühren, so dass mit Hilfe all dieser Menschen die Dresdner Frauenkirche wieder auferstehen konnte.

Ein Grund dafür, dass ich vor der Frauenkirche stehe, ist, dass ich Mitglied der Kreuzkirchgemeinde bin, zu der auch die Frauenkirche gehört. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass die Faszination dieser besonderen Kirche im Bewusstsein der Dresdner und vor allem der Frauenkirchenbesucher bleibt. Diese Kirche beweist, dass alles möglich ist, wenn man das, was man macht, mit Liebe tut. Dass alles möglich ist, wenn man fest daran glaubt und wenn man bei Rückschlägen die Hoffnung nie aufgibt.

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